Ich lebe noch!

Moin moin,

es ist inzwischen eine Weile her, dass ich mich etwas geschrieben habe, jetzt wird es langsam mal Zeit, dass ich mich wieder melde.

Da inzwischen tatsächlich sehr viel passiert ist und ich eventuell etwas schreibfaul war ist dieser Eintrag etwas länger. Ich hoffe, dass die nächsten etwas kürzer mit kürzeren Zeitabständen  entstehen… Aber keine Garantie 😉

Jetzt aber viel Spaß beim Lesen.

Am 30. September stand das inzwischen dritte Abflugdatum fest. Zu packen war nicht mehr viel, da noch nahezu alles von den ersten beiden Versuchen eingepackt war. Im Zug kam tatsächlich keine Nachricht, dass ich wieder umkehren sollte bzw. weiter warten darf.

Die Wege liefen sogar noch besser als erfolglos. Neben einigen neuen Bekanntschaften konnte ich nach nettem Fragen auch einen Platz mit mehr Beinfreiheit ergattern. Den Großteil des Fluges habe ich einfach verschlafen, konnte es mir jedoch nicht entgehen lassen, mich mit der Stewardess anzufreunden und dadurch doppelte Mahlzeiten zu bekommen.

Ankunft in Windhoek

In den ersten sehr schönen Tagen bei der Familie unseres Projektmanagers (Anton) an denen Benna (Freund von Anton) mich ein wenig herumführte konnte ich unter anderem unser kleines blaues Auto mit stolzen 400.000km auf dem Tacho ausprobieren – und direkt in die Werkstatt fahren.

Dank eines Fußballturniers waren auch Franzi, Ole, Merle und Anno in neben den eigentlichen vier Freiwilligen in Windhoek, sodass wir zusammen die Einladung zum Tag der Deutschen Einheit in ein Villengrundstück wahrnehmen konnten. Ole und mir gelang es auch ein Vorstandsmitglied der Bundesbank sowie den Deutschen Botschafter in Namibia zu einem längeren Gespräch hinzureißen und so diesem Abend noch eine sehr interessante Wendung geben zu können.

Eine knappe Woche nach mir kamen auch endlich die letzten drei Nachzügler trotz zwischenzeitlichem Bombenverdacht (mehr dazu hier) an. Das musste natürlich erstmal zusammen in einer Bar gefeiert werden.

Schließlich durften Alice und ich endlich nach Rehoboth fahren und unser Haus begutachten.

Erster Eindruck: Groß. Sehr groß.

Ich habe an sich zwar nichts gegen fünf Zimmer, zwei Bäder, eine Küche und einen Saal mit Klavier; etwas überraschend war es dennoch…

Bootshaus am Lake Oanob Dam

Nach einer ersten Begegnung mit den Volunta Freiwilligen und nicht einmal einer Woche in Rehoboth ging es wieder los für uns.

In insgesamt 12 Stunden Fahrzeit mit Shuttle, Intercape (Reisebus) und Auto ging es ganz in den Norden Namibias nach Eenhana zu Franzi und Ole.

Fahrt über Nacht in „den Norden“

Von dort ging es mit zwei Buckys weiter zu den restlichen vier Freiwilligen im Norden. Nach Yaws Geburtstag ging es dann am nächsten Tag in den Etosha.

Vom King Nehale Gate ging es quer durch den Etosha Park. Die Fotos davon sind in der Galerie.

Das essen vorher

Zurück ging in Rehoboth ging es direkt mit den ersten Noten in der Schule weiter. Gleichzeitig standen viele Reparaturen am Bootshaus an, damit das Projekt endlich losgehen kann.

Seitdem pendelt sich unser Leben hier so langsam ein und ich konnte auch das trainieren im Gym für ganze 40$ im Jahr mit großartiger Unterstützung von zwei Rugbyspielen wiederaufnehmen.

Unser Gym

Nach einem Besuch von Ole und Franzi kam ein wenig „Heimatfeeling“ auf, als es übers letzte Wochenende nach Windhoek zum Oktoberfest ging. Es ist nicht nur echt erstaunlich wie günstig das Bier hier ist (20$ = 1,23€), sondern auch wie viele Deutsche in und um Windhoek leben. Musikalisch war es eine interessante Mischung aus Mickie Krause, Modern Talking, BossHoss, Schlagern und Rammstein.

Oktoberfest

Nach etlichen Stunden Arbeit lässt sich jetzt übrigens eine Webseite der Namibian Canoe & Rowing Federation unter www.namcanrow.com finden. Gerne einmal vorbeischauen.

Ich melde mich dieses Jahr nochmal wieder, ganz sicher 😉

Bis dann

Aaron

Eine Antwort auf „“

  1. Klasse Aaron! ich bin der typ aus dem Zug..ich finde klasse was du tust, ich wünsche dir viel Gelingen und eine Menge Spass am Leben! 😉

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