Es geht los – Oder auch nicht…

Moin,
seit dem letzten Eintrag ist inzwischen eine ganze Menge passiert.
Zuerst war eine Woche großes Seminar mit allen kommenden Freiwilligen des ASC-Göttingen in Clausthal-Zellerfeld. Dort trafen wir uns auch erstmals mit der bis auf einen fast kompletten Namibia Gruppe und lernten Ulla kennen die vor Ort unsere Ansprechpartnerin sein wird.

Alle ’19 / ’20 Namibia Freiwillige bis auf Yaw mit Ulla

Auf dem Seminar lernten wir von Verhaltensregeln über die Geschichte Namibias bis hin zu verschiedensten Sportspielen mehr oder weniger alles relevante für den Aufenthalt dort. Neben den Seminaren hatten wir Zeit zum Essen, mehr Sport machen, andere Länder kennenlernen und konnten uns über die Schlafsituation der RUTS (Ruanda, Uganda, Tansania, Sambia) Freiwilligen amüsieren.
Nach einer kurzen Vorstellung der jeweiligen Länder und deren Einsatzstellen vor allen möglichen wichtigen Leuten wie dem ASC Chef, dem DOSB und Innenminister Boris Pistorius wurden wir von diesen offiziell verabschiedet. Im Anschluss fand das, unter den ASC’lern berühmte, Headis Finale statt. Headis ist einfach erklärt Tischtennis das mit dem Kopf gespielt wird.
Während des Abschlussspiels am letzten Abend gab es neben etlichen Blessuren noch einen Feuerwehreinsatz aufgrund eines Fehlalarms. Allgemein wurden während des Seminars etliche Aktionen durchgeführt die uns als Gruppe immer mehr zusammenschweißten, sodass alle die letzten Wochen bis zum offiziellen Start erwartungsvoll verbringen.

Fehlalarm beim Abschlussspiel
Abschlussspiel aller Einsatzstellen

In den darauf folgenden Wochen durfte ich ein super lehrreiches Praktikum bei door2door in Berlin absolvieren, nahm an einer Wanderfahrt des RVH teil, musste einige letzte Impfungen erledigen und kümmerte mich weiter um meine Spenden.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal ganz herzlich für die großzügige Spende von door2door und die 50 Caps von BodyMIND bedanken. Mein Dank gilt natürlich allen bisherigen Unterstützern und Spendern, sowie den Rudervereinen RVH, RVB, HRC und dem Schülerbootshaus, die mir dieses ganze Projekt überhaupt ermöglichen.
Insgesamt habe ich inzwischen fast die Zielsumme erreicht und erhoffe mir, in der nächsten Zeit noch die letzten Euros sammeln zu können und genug Geld über die 2300€ zu erreichen, sodass ich vor Ort mehr Möglichkeiten für das Projekt habe.

Die Abschiedsparty mit vielen Freunden und Nachbarn zwei Wochen vor dem offiziellen Abflug war echt schön und lief trotz zahlreichem Besuch ohne Probleme, abgesehen von einigen vergessenen Gästen auch ohne Beschwerden und wird mir sicher lange in schöner Erinnerung bleiben.

Dann kam relativ schnell schon der 27. August – der Tag des Abflugs. Es war alles gepackt, alle verabschiedet und soweit fast alles gut… bis auf das Visum. Das fehlte noch.
Optimistisch, dass es im Laufe des Tages noch komme, stieg ich in den Zug Richtung Frankfurt Flughafen, wurde mit verstreichen der Zeit jedoch immer unsicherer was passieren würde, wenn es jetzt wirklich nicht mehr kommt.
Und dann kam um 13 Uhr die böse SMS: „Hi Aaron, leider kommen die Visa heute nicht mehr“. Da neben meinem noch drei andere Visa fehlten, darunter das meiner Projektpartnerin Alice, beschlossen wir beide uns erst einmal beim RVJGS zu bleiben um uns zu sammeln und über weiteres Vorgehen nachzudenken.
Naja, dann folgte ein paar Tage wirklich schöner Urlaub in Bremen sowie nahe Wilhelmshaven, ein Fotoshooting, zwei Geburtstagsfeiern und und ein Bundesliga Renntag und heute am 11.08. warte ich immer noch auf mein Visum… Der Flug wird dann im Anschluss an die hoffentlich bald kommende Bestätigung gebucht. Ich melde mich dann wieder.
Bis dahin
Aaron

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten